Der Stadtteil Neuenheim

Neuenheim ist ein Stadtteil Heidelbergs. Er erstreckt sich entlang des nördlichen bzw. rechten Neckarufers.
Neuenheim gehört zu den beliebtesten Wohnstandorten Heidelbergs und hat ca. 15.000 Einwohner.
Bei einem Gang durch Neuenheim findet man so manche prunkvolle Fassade. Jede dieser Fassaden kann ihre eigene spannende Geschichte erzählen.
Einen Rundgang beginnt man am besten am Neckarufer bzw. an der Theodor-Heuss-Brücke.
Vom Bismarckplatz, dem zentralen Verkehrsknotenpunkt Heidelbergs, aus überquert man die Theodor-Heuss-Brücke und erreicht anschließend die Brückenstraße, den Einzelhandelsschwerpunkt Neuenheims.
Wenige Meter westlich der Brückenstraße befindet sich der Neuenheimer Marktplatz, das Zentrum des Stadtteils.
Der Marktplatz ist nicht nur während des mittwochs und samstags stattfindenden Wochenmarkts einen Besuch wert.
Er lädt auch sonst, z. B. an lauen Sommerabenden, zum Verweilen ein.
Der Platz wird in dieser Jahreszeit von den umliegenden Gaststätten bewirtschaftet.
Die ebenfalls an der Theodor-Heuss-Brücke beginnende Neckarwiese ist – vor allem auch im Sommer – ein beliebter Treffpunkt und Erholungsort für Jung und Alt.

Neuenheim – ein Ausflug in die Vergangenheit
Die Siedlungsgeschichte Neuenheims geht bis in die Zeit der Römer zurück.
Hier, in unmittelbarer Nähe einer römischen Brücke, die den römischen Legionen damals eine Überquerung des Neckars ermöglichte, befanden sich römische Kastelle. Im Umfeld dieser Kastelle wiederum gab es Ansiedlungen und es entwickelte sich ein wichtiger Warenumschlagplatz.
Zwischen 1950 und 1970 legten die Archäologen im Neuenheimer Feld, auf dem heutigen Gelände verschiedener Universitätsbauten, ein großes Gräberfeld mit mehr als 1.400 römischen Gräbern frei.
Die Ausgrabungsfunde gehören zu den bedeutendsten Beständen des Kurpfälzischen Museums. Sie waren gerade zu den Themen »Begräbnissitten und Jenseitsvorstellungen der Römerzeit« sehr ergiebig.
 

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