»Krautturm« und »Scheffelterrasse«

Wir empfehlen Ihnen, den Rundgang zu den Gebäuden des Heidelberger Schlosses mit dem wunderschönen Blick von der »Scheffelterrasse« auf Schloss und Stadt ausklingen zu lassen. Hierzu verlassen Sie den Schloss-Innenhof wieder über den Hirschgraben und das Haus des Brückenwärters und wenden sich anschließend nach links.
»Krautturm«
Der Weg durch den Schlossgarten (siehe auch »Schlossgarten«) führt Sie vorbei am »Krautturm« mit der abgesprengten Mauerschale. Der Turm ist ein in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichteter Geschützturm, der im 16. Jahrhundert mit steinernen Gewölben versehen und dessen Mauer dabei von 3 Meter auf 6 Meter zur Angriffsseite hin verstärkt worden war.
Trotz dieser Verstärkungen wurde der Turm 1693 während des französisch-pfälzischen Erbfolgekriegs von feindlichen Truppen gesprengt.
Später, im Jahre 1779, hatte es der gesprengte »Krautturm« dem Dichterfürsten Goethe angetan. Begeistert von der zerstörten Wehrhaftigkeit des Schlosses, zeichnete dieser die Reste des Turms.
»Scheffelterrasse«
Auf der »Scheffelterrasse« angekommen, fällt Ihr Blick zurück auf die Ostansicht bzw. die Ostbefestigung des Schlosses, die ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert stammt. Rechts sehen Sie den Glockenturm, links den Apothekerturm. Dazwischen erkennen Sie die Rückseite des »Ottheinrichsbaus« und den rückseitigen Giebel des »Gläsernen Saalbaus«.
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