Die Muttergottes auf der Weltkugel

Die Madonna am Haus Meder (Hauptstraße 168) entstand, wie das von J. A. Breunig errichtete Gebäude selbst, um 1720.
Die »Muttergottes auf der Weltkugel« zeigt die Madonna im Sternenkranz, das Jesuskind mit dem Kreuz im Arm. Zu ihren Füßen liegt eine um die Weltkugel geringelte Schlange.
Von besonderer Bedeutung ist das Haus wegen der zur Schau gestellten Frömmigkeit des Bauherrn. In der Ecke des 1. Obergeschosses steht die Madonnenfigur in einer Muschelnische. Das mittlere Brüstungsrelief im Stockwerk darüber zeigt darüber hinaus eine Darstellung der heiligen Dreifaltigkeit sowie die beiden Inschriften »Alle Stund und Zeit sei gelobt die heilige Dreifaltigkeit« und »Wer Gott verdraut, hatt wohl gebaudt«.
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