Weitere Neckarbrücken

Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden im Heidelberger Stadtgebiet zusätzlich zur Alten Brücke zwei weitere Brücken:
  • Theodor-Heuss-Brücke (ehemals Friedrichsbrücke)
Die Theodor-Heuss-Brücke ist heute die zentrale Brücke im Stadtgebiet. Zu ihr führt die Sofienstraße. Die Brücke verbindet das Südufer am Bismarckplatz mit dem Nordufer in Neuenheim. Dort setzt sie sich in der Brückenstraße fort.
Auf der Neuenheimer Seite gibt es großzügige Abgänge zu den Neckarwiesen. Wenige Meter flussauf liegen Miet- und Tretboote. Über die Uferstraße und die Bergstraße kommen Sie von der Brücke aus zum Anfang des Philosophenwegs.
Von hier aus kann man flussauf- wie flussabwärts einen gerade verlaufenden Teil des Flusses und die fahrenden Schiffe beobachten. Hier befindet sich die Rennstrecke der Heidelberger Ruderclubs.
Die erste Vorgängerbrücke der Theodor-Heuss-Brücke wurde an gleicher Stelle 1877 eingeweiht.

Sie hieß damals Friedrichsbrücke.
Am 29. März 1945 wurde diese Brücke von Hitlers Armee gesprengt.
1949 wurde eine neue Stahlbetonbrücke wieder dem Verkehr übergeben.
1964 erfolgte der Gemeinderatsbeschluss zur Umbenennung der Brücke nach dem damals kürzlich verstorbenen Altbundespräsidenten Theodor Heuss, der viele Jahre in Heidelberg lebte.
  • Ernst-Walz-Brücke
Weiter flussabwärts ist eine weitere Brücke aus dem 20. Jahrhundert zu sehen, die Ernst-Walz-Brücke.
Der Neckar teilt sich dort in den Altarm und den Kanal.

Die Geschichte der Heidelberger Neckarbrücken geht bis in die Römerzeit zurück.
Ein Gedenkstein an der Neuenheimer Neckarwiese erinnert heute an die erste römische Neckarbrücke im Stadtgebiet, die sogenannte Römerbrücke. 
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