Bevölkerung von Heidelberg

Die Heidelberger bezeichnen sich manchmal als Nordbadener, meist aber als Kurpfälzer. Das Leben in der Stadt wird stark von der Universität und vom Fremdenverkehr bestimmt.
Heidelbergs Bevölkerung umfasst etwa 145.000 Menschen (gesamte Metropolregion: 2,4 Millionen). Hiervon sind ca. 25.000 Ausländer (ca. 17 Prozent). 30.000 der Heidelberger Einwohner sind Studenten an der Universität. Ca. 53 Prozent der Bevölkerung gehen einer Beschäftigung nach. Nahezu 80 Prozent davon arbeiten in den Dienstleistungsbereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie sonstige Dienstleistungen (gesamte Metropolregion ca. 60 Prozent). Der größte Arbeitgeber Heidelbergs ist die Universität mit ca. 11.000 Beschäftigten. Weitere wichtige Arbeitgeber innerhalb des Stadtgebiets sind in den Bereichen Biologie, Biochemie, Medizin, Gentechnik, Gerontologie, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik  zu finden (näheres hierzu siehe »Wirtschaftsstandort«).

Heidelberg ist von seiner Bevölkerungsstruktur her eine junge dynamische Stadt. Ungefähr 40 Prozent der Einwohner sind jünger als 30 Jahre, nur knapp 10 Prozent sind älter als 74 Jahre.
Schichtspezifisch hat die Stadt den höchsten Akademiker-Anteil in Deutschland.
Wegen seiner vielen Gäste und der (auch in früheren Zeiten) nicht unerheblichen Ausländerzahl, darunter viele Wissenschaftler und Studierende, ist Heidelberg seit eh und je eine multikulturelle Stadt.
Die Heidelberger Bürger haben aber auch hinsichtlich ihrer Religionszugehörigkeit eine wechselvolle Vergangenheit hinter sich. Heute sind rund 43 Prozent der Bevölkerung Protestanten, 33 Prozent sind Katholiken.
Übrigens: Ältester Heidelberger ist der »homo heidelbergensis«. Er lebte vor 600.000 Jahren in der Region (näheres hierzu unter »Stadtgeschichte«).
  • close