Max-Planck-Institut für medizinische Forschung

Das ursprüngliche Ziel des 1930 gegründeten Instituts war es, Methoden der Physik und der Chemie in die medizinische Grundlagenforschung einzubringen.
Die Abteilungen für Chemie, Physiologie und Biophysik konzentrierten sich auf biophysikalische und chemische Forschungsthemen.
Mit einer Abteilung für Molekularbiologie forschte man in den 1960er Jahren an neuen Entwicklungen in der Biologie.
Ende der 80er Jahre und während der 90er Jahre kamen als neue Untersuchungsschwerpunkte die Funktionen von Muskel- und Nervenzellen hinzu.

Weitere neue Abteilungen wurden gegründet, z. B. für Zellphysiologie (1989), Molekulare Zellforschung (1992–1999), Molekulare Neurobiologie (1995), Biomedizinische Optik (1999) und Biomolekulare Mechanismen (2002).
Zusätzlich kamen verschiedene Nachwuchsgruppen dazu wie zum Beispiel die Entwicklungsgenetik des Nervensystems (2008).
Das Institut ist seit seiner Gründung mit den Namen von hochrangigen Wissenschaftlern verbunden, die hier wirkten. Darunter befinden sich fünf Nobelpreisträger: Meyerhof (Physiologie), Kuhn (Chemie), Bothe (Physik), Mößbauer (Physik) und Sakmann (Physiologie/Medizin).
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