SRH

Die SRH Heidelberg ist ein Konzern, der sich in mehreren Jahrzehnten aus der früheren »Stiftung Rehabilitation Heidelberg« entwickelt hat.
Wie positiv diese Entwicklung war, zeigt sich an dem kontinuierlichen Wachstum des SRH Konzerns seit einem Vierteljahrhundert. Umsatz, Ergebnis und Mitarbeiterzahl (derzeit nahezu 8.000) haben sich in dieser Zeit vervierfacht. Dieser Erfolg stellte sich insbesondere dadurch ein, dass an der Rentabilität der Einzelbetriebe stets konsequent gearbeitet wurde. Nur dadurch konnte man auch regelmäßig in Innovationen für den Bildungs- und Gesundheitsmarkt investieren.
An der Spitze des Konzerns befindet sich die SRH Holding mit Sitz in Heidelberg. Sie hat die Rechtsform einer Stiftung des Bürgerlichen Rechts. Darunter gibt es die beiden Sparten Bildung und Gesundheit, jeweils mit Betrieben an unterschiedlichen Standorten in Deutschland. Insgesamt gehören zur SRH weit über 20 rechtlich selbständige Betriebe mit der jeweiligen Rechtsform einer GmbH.
Zum Bereich Bildung gehören verschiedene Hochschulen, Berufsfachschulen und Allgemeinbildende Schulen, außerdem der große Bereich der Beruflichen Rehabilitation, Betriebe der Weiterbildung sowie Servicebetriebe.
Im Bereich Gesundheit findet man verschiedene Akutkrankenhäuser, Rehabilitationskliniken und Servicebetriebe.
Beispielhaft für die unterschiedlichen Betriebe der SRH sei an dieser Stelle das SRH-Berufsbildungswerk Neckargemünd (BBW) erwähnt, das 12 Kilometer von Heidelberg entfernt ist. Das BBW hat seit Jahrzehnten unter den ca. 50 Berufsbildungswerken in Deutschland eine führende Stellung. Bei der Ausbildung und Förderung von jungen Menschen mit Behinderungen geht man hier regelmäßig neue zukunftsorientierte Wege.
Hier zwei Beispiele:
  • Am BBW wurde frühzeitig damit begonnen, die Möglichkeiten neuer Technologien, insbesondere des E-learning zu nutzen. Ein virtuelles Berufsbildungswerk brachte neue Chancen – unter anderem für Schwerstbehinderte – am Berufsleben teilzunehmen.

  • Auch bei der Internationalisierung ist man in Neckargemünd spitze. Kein geringerer als der bekannte deutsche Unternehmer Reinhold Würth persönlich ermöglichte es dem BBW, Praktika in seiner spanischen Tochtergesellschaft in Logroño/La Rioja durchzuführen. Dies war schließlich die Basis für den Aufbau eines europäischen Netzwerks für Auslandspraktika durch das BBW, das die Mobilität der jungen Menschen mit Behinderungen und damit ihre späteren Chancen am Arbeitsmarkt besonders fördert. Die herausragende Stellung des SRH Berufsbildungswerks Neckargemünd bei der Internationalisierung zeigte sich zuletzt darin, dass die Berufsschule des BBW den Status einer »anerkannten UNESCO-Projekt-Schule« im internationalen Verbund erreichte.
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