Von der Römerzeit bis zur Stadtgründung

Im Jahr 496 wurden die Alamannen von den Franken besiegt und an die Alpen zurückgedrängt.
Ungefähr im 5. Jahrhundert begann im heutigen Heidelberger Stadtgebiet eine dauerhafte Besiedlung.
Das Dorf »Neuenheim« (der heutige gleichnamige Stadtteil) wurde erstmals im Jahre 765 urkundlich erwähnt.
Ca. um 700 war die Christianisierung in der Region um Heidelberg abgeschlossen. In der Folge wuchs die Macht der Bischöfe und der neugegründeten Klöster immer stärker an.
1090 erbaute das Kloster »Lorsch« auf dem hinteren Gipfel des Heiligenbergs, inmitten des keltischen Ringwalls, die Michaelsbasilika. Kurze Zeit später entstand das »Stephanskloster« auf der vorderen Kuppe des Heiligenbergs.
1130 wurde das Kloster »Stift Neuburg« gegründet. Es liegt am Neckar und gehört zum heutigen Stadtteil Ziegelhausen.
Im 12. Jahrhundert entstand das Zisterzienserkloster »Schönau« im Steinachtal, wenige Kilometer von Heidelberg entfernt. Es wurde zu einem weiteren kirchlichen Zentrum der Region.
Kurz vor der Stadtgründung wurde im Jahre 1156 schließlich berichtet, dass Konrad von Staufen zum Pfalzgrafen bei Rhein ernannt worden sei. Er war der Halbbruder des Kaisers Friedrich I., der auch als »Friedrich Barbarossa« bekannt ist.
Ansonsten gibt es für diesen Zeitraum nur wenige Dokumentationsquellen.
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