Besiedelung durch die Kelten in der Ebene und auf dem Heiligenberg

Im 4. und 5. Jahrhundert vor Christus siedelten Kelten (von den Römern Gallier genannt) im heutigen Heidelberger Stadtgebiet. Sie hinterließen ihre Spuren in der Ebene und auf dem Heiligenberg. Auf dem Gipfel des Heiligenbergs erbauten sie eine Fliehburg sowie mehrere Kultstätten.
Eisen wurde in dieser Zeit zunehmend in der Region genutzt, zunächst als Schmuck, später auch für Gebrauchsgegenstände und Waffen.
Der größte Teil der Kelten verließ die Region wieder um 100 vor Christus. Ein germanischer Volksstamm, die Sueben, rückte in die freigewordenen Gebiete nach (siehe hierzu auch »Heiligenberg – Zentrum keltischer Macht«). 
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