Heidelberger Dame aus der Bronzezeit

Das Grab einer bronzezeitlichen Schönen wurde im Heidelberger Stadtteil Bergheim entdeckt.
Seidenkleider – Schmuck - Tätowierungen
Die Dame aus dem Heidelberg der mittleren Bronzezeit lebte im Zeitraum zwischen 1.500 und 1.200 vor Christus.
Sie trug Kleidung aus Seidengewebe oder gewalktem Tuch, das durch Felle, Leder und geknüpfte Pflanzenteile ergänzt wurde. Ihr Schmuckensemble bestand aus den typischen Radnadeln und dem Arm- und Beinschmuck aus Bronze, wie er damals regional, d. h. im Rhein-Neckar-Raum, üblich war. Zu ihrem Schmuck gehörten aber auch Knochen, Federn und Lederstreifen. Die Verwendung von Körperfarben und Tätowierungen waren ebenso üblich.
Bronzene Metallgegenstände
Ihr Bronzeschmuck ist heute noch sehr gut erhalten, ebenso wie auch andere bronzene Metallgegenstände aus jener Zeit, z. B. Waffen (zumeist Lanzenspitzen), die man in der Umgebung von Heidelberg bzw. im Neckar gefunden hat.
Das Kurpfälzische Museum hat viele solcher Exponate ausgestellt.
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