Berühmte Philosophen in Heidelberg

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831)
Der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel lehrte von 1816 bis 1818 an der Universität Heidelberg.
Seine Philosophie wird als »Deutscher Idealismus« bezeichnet und sein dialektisches Denken hat er in spekulative Höhen getrieben.
Die »Phänomenologie des Geistes« ist sein Hauptwerk. 

Hans-Georg Gadamer (1900 – 2002)
Hans-Georg Gadamer war ein deutscher Philosoph, der durch sein für die philosophische Hermeneutik grundlegendes Werk »Wahrheit und Methode« (1960) über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Er war ein Schüler Martin Heideggers.
Nach verschiedenen Stationen seines Wirkens erhielt Gadamer 1949 eine Berufung an die Universität Heidelberg als Nachfolger von Karl Jaspers.
1962 wurde Gadamer Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland. Nach der Gründung der Internationalen Vereinigung zur Förderung der Hegel-Studien übernahm er auch hier die Präsidentschaft.
1966 organisierte Gadamer als Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie einen Kongress über Sprache in Heidelberg.
Von 1967 bis 1971 debattierte er mit Jürgen Habermas und verfasste anschließend die »Kleinen Schriften in vier Bänden«. Von 1969 bis 1972 war Gadamer Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
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