Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren...

(komponiert von Fred Raymond, Text von Ernst Neubach; aus den 20er Jahren)
Es war an einem Abend, als ich kaum 20 Jahr'
Da küßt' ich rote Lippen und goldnes, blondes Haar.
Die Nacht war blau und selig, der Neckar silberklar,
Da wusste ich, da wusste ich, woran, woran ich war.
Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren
In einer lauen Sommernacht.
Ich war verliebt bis über beide Ohren
Und wie ein Röslein hat ihr Mund gelacht.
Und als wir Abschied nahmen vor den Toren
Beim letzten Kuss, da hab' ich's klar erkannt,
Dass ich mein Herz in Heidelberg verloren.
Mein Herz, es schlägt am Neckarstrand.

Und wieder blüht wie damals am Neckarstrand der Wein,
Die Jahre sind vergangen, und ich bin ganz allein.
Und fragt ihr den Gesellen, warum er keine nahm,
Dann sag ich Euch, dann sag ich Euch, Ihr Freunde, wie es kam.
Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren... (Refrain)
Was ist aus Dir geworden, seitdem ich Dich verließ,
Alt-Heidelberg, du Feine, du deutsches Paradies.
Ich bin von Dir gezogen, ließ Leichtsinn, Wein und Glück
Und sehne mich, und sehne mich mein Leben lang zurück.
Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren... (Refrain)
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