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Radtour nach Ladenburg

Routenbeschreibung

Neckarwiese
Vom nördlichen Brückenkopf der Theodor-Heuss-Brücke fahren Sie auf dem Radweg oberhalb der Neckarwiese in westlicher Richtung.
Sandstein der Römerbrücke
Zwischen den beiden neuen Heidelberger Brücken kommen Sie an einem großen Sandstein vorbei, der von der ehemaligen Römerbrücke stammt, die vor 2.000 Jahren hier über den Neckar führte. Eine Hinweistafel erinnert daran.
Kurz vor der Ernst-Waltz-Brücke kommen Sie an einer Radweg-Ausschilderung vorbei mit einem Hinweis, dass Sie sich auf dem Neckartalweg befinden.
Entlang des Neckarkanals
Fahren Sie unter der Ernst-Waltz-Brücke hindurch und weiter entlang des Neckar-Nordufers. Nach wenigen Metern beginnt der Neckarkanal, dem Sie folgen. Ab dem Stauwehr weist die Neckartalweg-Beschilderung in Richtung Heidelberger Zoo.
Sie können entweder der Beschilderung folgen, oder aber unserem Vorschlag, der Sie weiter entlang des Neckarkanals führt. Auf diesem Weg kommen Sie an der Rückseite des Zoos vorbei. Nach dem Zoo liegen rechts des Weges verschiedene Sportplätze für Rugby und Tennis. Vor dem Schwimmbad fahren Sie nach rechts und anschließend nach links entlang der Tiergartenstraße bis zu den Fennenberger Höfen. Der Neckarkanal verläuft hier parallel zum Fahrweg im Abstand ca. 50 Metern. Hier bietet sich eine erste Einkehrmöglichkeit in »Gekcos Garten« beim Kleintier-Zuchtverein (Montag bis Samstag: 16:00 bis 24:00 Uhr, Sonntag: 11:00 bis 24:00 Uhr).
Schwabenheimer Schleuse
Am Ende der Tiergartenstraße, unmittelbar vor dem Klärwerk, fahren Sie nach rechts und erreichen nach ca. 200 Metern wieder den Neckartalweg, dem Sie nach links folgen. Rechts liegen Felder des Stadtteils Handschuhsheim, in der Ferne fällt der Blick auf die Strahlenburg bei Schriesheim.
Der Neckartalweg führt Sie bis zur Autobahn, die Sie unterqueren. Auf der anderen Seite der Autobahn erreichen Sie nach ca. 400 Metern die nächste Radwegbeschilderung. Folgen Sie dem Radweg »die Bergstraße« nach links bis zur Schwabenheimer Schleuse. Vielleicht befindet sich gerade ein Frachtschiff in der Schleuse und Sie können zusehen, wie ein solcher Koloss hochgehoben oder abgesenkt wird.
An der Schleuse steht ein »Römischer Werkstein«, der an die römische Vergangenheit dieser Gegend erinnert. Der Stein stammt von einem Grabdenkmal des 2./3. Jahrhunderts und wurde unweit der Schleuse im Flussbett gefunden.
Schwabenheim
Nach weiteren 500 Metern entlang des Neckars erreichen Sie die kleine Siedlung Schwabenheim (auch »Schwabenheimer Höfe« genannt). Direkt am Neckar bietet sich eine weitere Einkehrmöglichkeit im Gasthaus »Zum Anker« mit schönem Biergarten.
Folgen Sie nun dem Radweg »die Bergstraße« weiter in Richtung Ladenburg (noch 2,8 Kilometer) bzw. Mannheim.
Landschaftsschutzgebiet am Neckar
Der Weg folgt dem Lauf des Neckars und führt durch ein Landschaftsschutzgebiet. Links des Weges liegen die Feuchtwiesen des Neckars unter anderem mit großen Erlenbüschen. Nachdem Sie am Ladenburger Schwimmbad vorbeigeradelt sind, erscheint links vor Ihnen die Fähre über den Neckar.
»Schönster Park Deutschlands«
Fahren Sie an der Fähre nach rechts und dann oberhalb der Neckarwiese entlang. Am Wasserturm sollten Sie sich den »Schönsten Park Deutschlands« ansehen (gemäß einer Auszeichnung aus dem Jahr 2006 durch das Unternehmen Briggs & Stratton). Eine Plattform am Neckarufer ermöglicht eine wunderschöne Sicht auf die Flusslandschaft. Beachten Sie auch das in unmittelbarer Nähe befindliche Haus sowie die Garage des Automobil-Erfinders Carl Benz (1844–1929).
Ladenburger Altstadt
Fahren Sie nun vom Wasserturm in Richtung Altstadt, indem Sie der Beschilderung »Rheintalweg« und »Neckartalweg« gegenüber des Turms folgen. Der Radweg führt Sie durch die Ladenburger Hauptstraße bis zum Marktplatz. Nehmen Sie sich Zeit, auch die alten Gassen rechts und links der Hauptstraße anzusehen. Sie folgen dazu am besten dem ausgeschilderten historischen »Rundweg« durch die Altstadt (ein Flyer hierzu ist bei der Stadtinformation am Dr.-Carl-Benz-Platz 1 erhältlich). Versäumen Sie nicht, sich den schön restaurierten Wormser Bischofshof (Residenz der Fürstbischöfe von Worms im 16. Jahrhundert) und die freigelegten Reste der römischen Stadt z. B. am Dalbergschulhaus und Bischofshof, an der St.-Gallus-Kirche, in der Metzgergasse und auf dem Domhofplatz anzusehen.
Direkte Rückfahrt nach Heidelberg
Die Rückfahrt nach Heidelberg beginnt am rechten Rand des Marktplatzes. Fahren Sie an der St.-Gallus-Kirche vorbei, die Kirchstraße entlang. Biegen Sie nach links ab in die Heidelberger Straße und folgen dieser. Kurz vor dem Ortsrand, an der Ecke zur Vespasianstraße, kommen Sie an einer römischen Leugensäule vorbei.
Drei Sandstein-Kreuze
Außerhalb des Ortes führt die schmale Straße an drei Sandstein-Kreuzen vorbei. Die drei mittelalterlichen Steinkreuze wurden vermutlich als Sühneleistung für einen Mord errichtet und werden deshalb auch als Sühnekreuze bezeichnet.
Der aktuelle Anlass ihrer Errichtung ist tatsächlich in Vergessenheit geraten. Man sagt, dass hier einst ein frisch verheiratetes Paar von einem verschmähten Liebhaber getötet wurde. Der Mörder richtete sich anschließend selbst; ihm wurde das dritte Kreuz mit dem abgebildeten Dolch gesetzt, den beiden Ermordeten die beiden anderen Kreuze.
Aussiedlerhöfe
Fahren Sie weiter, an der Bacherlebnisstation des BUND vorbei. An der Bachbrücke sehen Sie rechts die nächste römische Säule.
Nach ca. 1 Kilometer durchfahren Sie Neubotzheim, das aus mehreren Aussiedlerhöfen besteht. Hier kann es schon einmal passieren, dass Ihnen ein Ziegenbock neugierig nachschaut.
Alte Römerstraße
Nach Neubotzheim folgt eine weitere römische Säule am Wegrand, ein Hinweis darauf, dass Sie sich hier auf der alten Römerstraße befinden, die einst von Ladenburg nach Heidelberg führte. Fahren Sie immer geradeaus bis zur Autobahnunterführung und dann auf dem Weg, den Sie bereits von der Hinfahrt kennen, zurück bis zum Ausgangspunkt.
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